Die Stadtwerke Neustadt an der Weinstrasse GmbH haben im Jahr 1987 das erste BHKW im Stadionbad in Betrieb genommen.
In den Jahren 2002 und 2011 wurde es komplett erneuert.
Durch den Einsatz dieses BHKW kann das Stadionbad auf den Einsatz eines herkömmlichen Gaskessels verzichten. Um jedoch eine Ausfallsicherheit bei sehr kalter Witterung oder bei einer Störung im BHKW zu gewährleisten, hat die Stadionbad GmbH einen Gaskessel im Filterhaus. Damit kann jederzeit das Wasser, sowie im Winter die Luft in der Traglufthalle auf einer angenehmen Temperatur gehalten werden.
Dieses BHKW-Modul liefert eine thermische Leistung von ca. 358 kW und eine elektrische Leistung von ca. 232 kW
Ein BHKW Modul besteht meistens aus einem Gas-Verbrennungsmotor der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die beim Verbrennungsprozess anfallende Wärme wird über Wärmetauscher übertragen und als Heizwärme an die Kunden weitergegeben. Der erzeugte Strom wird dabei in das Netz eingespeist.
Funktionsweise eines BHKW´s
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Durch die gleichzeitige Nutzung von elektrischer Energie und Wärme aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage ist eine hohe Ausnutzung der zugeführten Brennstoffenergie möglich. Dabei wird die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung in einem BHKW-Modul der Stromerzeugung in einem Erdgas-Kraftwerk und der Wärmebereitstellung in einem Brennwertkessel gegenübergestellt. Dabei ergibt sich für ein BHKW ein Energievorteil von ca. 25 %.
Daten zum BHKW Stadionbad:
2 BHKW Module
thermische Leistung jeweils 358 kW
elektrische Leistung jeweils 232 kW
Energieeinsatz 643 kW