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» NEWS, 22.06.2010 «

Erdgas als Kraftstoff: Günstig, umweltfreundlich und sicher

Erdgas als Kraftstoff: Günstig, umweltfreundlich und sicher

Gerade zu Beginn der Ferienzeit wird Sprit immer teurer. ERDGAS im Tank stellt eine sinnvolle Alternative dar: Es ist fast 50 Prozent günstiger als Benzin und rund 30 Prozent günstiger als Diesel. Derzeitig kommen etwa 90.000 ERDGAS-Pkw in Deutschland in den Genuss eines verringerten Steuersatzes. Neben den geringeren Treibstoff- und Unterhaltskosten zeichnen sich ERDGAS-Fahrzeuge durch sehr geringe Emissionen aus. Im Vergleich zu einem Benziner emittieren Erdgas-Pkw rund 25 Prozent weniger CO2. Die Sicherheit der Tanks setzt gegenüber vergleichbaren Benzin- und Diesel-Pkw Standards.

„Wenn im Juli im Saarland und in Rheinland-Pfalz die Sommerferien beginnen, wissen wir eins sicher: Die Benzinpreise werden steigen.“ Dies sagt der Landesvorsitzende der Initiative "Rheinland-Pfalz gibt Gas e.V.", Michael L'huillier. Im Vorteil sei, wer ein Erdgasauto fährt, denn damit lasse sich beim Tanken kräftig sparen. „An der Zapfsäule sparen Erdgasfahrer rund die Hälfte im Vergleich zu Benzin, rund 30 Prozent gegenüber Diesel und rund 20 Prozent gegenüber Autogas, also Flüssiggas.“ Den 90.000 deutschen Erdgasfahrern stehen in der Bundesrepublik fast 900 Erdgastankstellen zur Verfügung.
Bei den Preisen von Benzin und Diesel stellt der Mineralölsteuersatz einen hohen Kostenfaktor dar. Die steuerliche Einstufung von ERDGAS-Pkw ist auch wegen des geringen CO2-Ausstoßes bis Ende 2018 vergünstigt. Wie sehr, verdeutlicht ein Beispiel: Der VW Passat Variant TSI EcoFuel kostet unterm Strich nur 28 Euro Steuern, ein vergleichbarer Benziner 186 Euro, ein Diesel 266 Euro. Auch im Gesamtkostenvergleich schneiden Fahrzeuge (vom Kleinwagen über Limousinen bis zum schweren Nutzfahrzeug) mit dem alternativen Kraftstoff im Tank gut ab. Das bestätigt u. a. der ADAC-Kostencheck. Darüber hinaus fördern viele Gasversorger in ihrem jeweiligen Versorgungsgebiet den Umstieg auf ein Erdgasauto – beispielsweise mit einem Zuschuss oder einem Tankgutschein. Entscheidender Faktor bei der rein ökonomischen Betrachtung bleibt der niedrigere Preis für den Kraftstoff ERDGAS.

„ERDGAS ist außerdem die umweltverträglichste Alternative zu Benzin und Diesel“, so L'huillier. „Die Emittierung gesundheitsschädlicher Stoffe wie Stickstoffoxide (NOx) oder Rußpartikel ist sehr gering.“ Durch die Beimischung von regenerativ erzeugtem BIO-ERDGAS könne die Umweltbilanz zusätzlich verbessert werden. Konkret bedeutet das: ein Viertel weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Benzin sowie 95 Prozent weniger Stickstoffoxide und keine Feinstaubbelastung im Vergleich zu Diesel. Durch die Beimischung von regenerativem BIO-ERDGAS sind sogar bis zu 80 Prozent weniger CO2-Emissionen möglich. Denn BIO-ERDGAS als Kraftstoff setzt bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlendioxid (CO2) frei, wie die zu seiner Herstellung genutzten organischen Rohstoffe zuvor der Atmosphäre entzogen haben.

Da BIO-ERDGAS Erdgasqualität besitzt, kann dieser nachhaltige Kraftstoff bis zu 100 Prozent das handelsübliche ERDGAS ersetzen, ohne dass die Fahrzeuge in ihrem Fahrverhalten beeinträchtigt werden. An etwa 14 Prozent der Erdgastankstellen ist BIO-ERDGAS in unterschiedlichen Beimischungsquoten erhältlich.

Die Angst mancher Autofahrer vor einem explodierenden Tank ist unbegründet. Erdgasfahrzeuge erreichen dieselben Qualitäts- und Sicherheitsstandards wie herkömmliche Fahrzeuge. Dazu L'huillier: „Der Treibstoffbehälter ist die sicherste Komponente. Das hat der ADAC-Crashtest bewiesen.“ Gegenüber konventionellen Fahrzeugen sei eine Unfallgefahr durch Leckagen sogar deutlich geringer. „Im Schadensfall sorgen zudem zusätzliche Sicherheitsventile für gezieltes Ablassen oder bei Hitzeeinwirkung für gezieltes Abbrennen des Gases.“

Hintergrund:
BIO-ERDGAS ist eine erneuerbare Ressource. Es kann aus Energiepflanzen (Mais, Getreide), Holz und Reststoffen (Gülle, Biomüll) gewonnen werden. Die Landwirtschaft kann neben der Nahrung auch ein Viertel der Energie bereitstellen, ohne dass dabei die Versorgung mit Nahrungsmitteln in Frage gestellt wird.

Weitere Informationen: www.rlp-gibt-gas.de

Auch steht Ihnen unser Energieberater Johannes Seeber unter der Rufnummer 06321/402-235 für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.