Strom für Ihre Wärmepumpe

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Wärmepumpen beziehen ihre Energie vor allem aus der Umwelt, sei es aus Luft, Wasser oder Erdwärme. Ausschließlich der für den Betrieb erforderliche Strom kommt aus der Steckdose, optimalerweise aus erneuerbaren Energien. Schon aus diesem Grund ist ein Wechsel in unseren Ökostromtarif für Wärmepumpen empfehlenswert.

Zudem resultiert aus unserem Wärmepumpentarif eine deutliche Ersparnis für jede kWh Strom, die in der Wärmepumpe verbraucht wird, da für Wärmepumpen reduzierte Netzentgelte, Konzessionsabgaben und Umlagen gelten. Voraussetzung für den Abschluss eines Wärmepumpentarifs ist jedoch ein zweiter Zähler.

SWN Wärmepumpe Sondervertrag Eintarif

Voraussetzung:

✓ Inbetriebnahme ab 1.1.2024
✓ getrennte Messung
✓ mit Vereinbarung zur Steuerbarkeit der Anlage

✓ für separaten Zähler
✓ 12 Monate Vertragslaufzeit
✓ 1 Monat Kündigungsfrist
✓ Eintarifzähler

Arbeitspreis ab 01.04.2025:
24,57 ct/kWh brutto

Grundpreis: 99,96 €/Jahr brutto

Ökostrom (Renewable Plus) TÜV zertifiziert, 100% Wasserkraft aus Europa

» Tarif berechnen
» Verbrauchseinrichtung nach §14a anmelden

SWN Wärmepumpe Grundversorgung

Voraussetzung:

✓ Inbetriebnahme vor dem 31.12.2023

✓ getrennte Messung

✓ für separate Zähler
✓ günstige Preise in der Nacht
✓ flexible Vertragslaufzeiten
✓ 14 Tage Kündigungsfrist
✓ Doppeltarifzähler

Arbeitspreis HT* ab 01.01.2026:
37,90 ct/kWh brutto
Arbeitspreis NT* ab 01.01.2026:
36,35 ct/kWh brutto
Grundpreis: 72,83 €/Jahr brutto

Mit Vereinbarungen zur Steuerbarkeit der Anlage verändern sich Arbeits- und Grundpreise.

*HT Hochtarifzeit
*NT Niedertarifzeit

» Tarif berechnen

Es ist jederzeit möglich, in unseren Sondervertrag zu wechseln und Wärmepumpenstrom zu beziehen. Nachdem Sie Ihren Vertrag online abgeschlossen haben, brauchen Sie Sich um nichts zu kümmern.

Ihr Weg zum Wärmepumpen-Tarif mit Modul 2

1. Verbrauch angeben

Wählen Sie im Tarifrechner rechts den Reiter Wärme aus. Geben Sie zuerst die Postleitzahl und den erwarteten Stromverbrauch ein, den Strom der in der Wärmepumpe verbraucht wird.

2. Ein oder zwei Zähler?

Der Strom für die Wärmepumpe muss über einen eigenen Zähler laufen. Ist dies auch bei Ihnen der Fall, finden Sie in Ihrem Keller zwei Zähler vor: einen für Heizstrom und einen weiteren für den üblichen Haushaltsstrom. Nur dann können Sie den Wärmepumpentarif auswählen.

3. Stromtarif bestellen

Wir zeigen Ihnen ganz transparent die Kosten für den Strom der Wärmepumpe auf, wobei die Vergünstigungen der Konzessionsabgabe, Umlagenbefreiung und Netzentgelte berücksichtigt werden.

4. Der Heizstrom fließt

Wir überprüfen die Daten und schließen uns mit dem Netzbetreiber kurz. Passt alles, wird Strom geliefert.

Modul1, 2 und 3 des §14a EnWG

Wärmepumpen mit einer Leistung ab 4,2 kW gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG. Im Gegenzug für die Möglichkeit, den Verbrauch bei einer Netzüberlastung zeitweise zu reduzieren, können Haushalte von reduzierten Netzentgelten profitieren. Dafür stehen drei verschiedene Modelle zur Verfügung: Modul 1, 2 und 3. Doch welches davon passt zur eigenen Wärmepumpe?

Modul 1: Die einfache und planbare Lösung

Bei Modul 1 gibt es eine feste jährliche Entlastung bei den Netzentgelten, die im Netzgebiet der Stadtwerke Neustadt bei rund 150 € brutto liegt.  Die Ersparnis hängt nicht davon ab, wieviel Strom die Wärmepumpe verbraucht und es ist kein separater Zähler für die Wärmepumpe erforderlich. Modul 1 eignet sich deshalb besonders für Haushalte, die eine einfache Lösung bevorzugen, keinen zusätzlichen technischen Aufwand möchten oder deren Wärmepumpe einen sehr geringen Stromverbrauch hat. Zudem können weitere steuerbare Verbrauchseinrichtungen betrieben werden. Modul 1 können Sie mit unseren regulären Stromtarifen kombinieren, die im Tarifrechner im Bereich Strom zu finden sind.

 

Modul 2: Interessant bei hohem Stromverbrauch

Bei Modul 2 wird der Arbeitspreis des Netzentgelts für den Stromverbrauch der steuerbaren Anlage um 60% reduziert. Dadurch steigt die absolute Ersparnis mit der Höhe des Verbrauchs. Für das Modul 2 ist ein separater Zähler für die Wärmepumpe erforderlich, wodurch zusätzliche Kosten für Messung oder technische Einrichtung wie z.B. den Zählerschrank entstehen können. Ob es tatsächlich günstiger ist als Modul 1 kann deshalb nur anhand der individuellen Gegebenheiten geprüft werden. Eine höhere Netzentgeltreduzierung als bei Modul 1 wird im Netzgebiet der Stadtwerke Neustadt bereits ab einem jährlichen Stromverbrauch der Wärmepumpe von rund 1.300 kWh erreicht. Dem ist der Erstinstallationsaufwand für den neuen Zähler gegenüberzustellen. Wenn Sie Modul 2 in Anspruch nehmen möchten, empfiehlt sich der Abschluss unseres Wärmepumpentarifs. Bei der Kombination mit weiteren steuerbaren Verbrauchseinrichtungen entfällt allerdings die Umlagenbefreiung.

 

Modul 3: Für flexible Verbraucher

Bei Modul 3, das ergänzend zu Modul 1 angemeldet werden kann, verändern sich die Netzentgelte abhängig von der Tageszeit. Es gibt drei unterschiedliche Zeitbereiche mit hohen, normalen und niedrigen Netzentgelten. Die aktuell geltenden Zeitfenster können Sie in den Preisblättern zu den Netznutzungsentgelten (hier) einsehen. Besonders interessant ist Modul 3 daher für Haushalte, die ihre Wärmepumpe flexibel steuern können und bereit sind, sich etwas intensiver mit ihrem Stromverbrauch zu beschäftigen. Für Modul 3 ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) erforderlich. Wenn Sie Modul 3 in Kombination mit einem unserer Stromtarife und Modul 1 in Anspruch nehmen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Mail an energiewirtschaft@swneustadt.de

Wichtig ist außerdem:

Die Module reduzieren nicht den gesamten Strompreis, sondern nur den darin enthaltenen Netzentgeltanteil. Deshalb sollte neben der Wahl des passenden Moduls auch der eigentliche Stromtarif betrachtet werden.

 

Bitte melden Sie Ihre Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung auch beim Netzbetreiber an:

» Hier Modul 1 nach §14a anmelden

Umlagenbefreiung nach §22 EnFG

Beim Wärmepumpentarif der Stadtwerke Neustadt ist neben der Netzentgeltreduzierung des Modul 2 auch die Umlagenbefreiung nach §22 EnFG enthalten. Informationen dazu bzw. die Anmeldestrecke zur Erstanmeldung Ihrer Wärmepumpe oder zur Meldung etwaiger Änderungen zur Umlagenbefreiung finden Sie in Kürze hier.

Die häufigsten Fragen zum Wärmepumpentarif

Wärmepumpenstrom, der auch als Wärmestrom oder Heizstrom bezeichnet wird, unterscheidet sich nicht vom üblichen Haushaltsstrom. Es gibt jedoch spezielle Stromtarife, die Vorteile für die Strombeheizung wie z.B. durch Wärmepumpen bieten. Aufgrund einer anderen Kostengrundlage sind diese Tarife oft günstiger als die regulären Haushaltsstromtarife.

Hier geht es um das Messkonzept, d.h. um die Zähler:

Gemeinsame Messung:
Der Haushaltsstrom sowie der Wärmestrom für die Wärmepumpe werden bei einer gemeinsamen Messung über einen gemeinsamen Zähler abgerechnet. Das heißt, dass lediglich ein Stromtarif verwendet wird.
Das ist bei SWN der normale Stromtarif SWN privat.

Getrennte Messung:
Der Wärmestrom für die Wärmepumpe wird bei der getrennten Messung über einen zweiten, separaten Zähler erfasst. Der Haushaltsstrom wird über den ersten Zähler getrennt erfasst. Zwei separate Zähler bedeuten somit auch zwei separate Stromtarife.

Ein separater Zähler ist nicht unbedingt erforderlich. Ein separater Zähler oder ein Zähler mit getrennter HT/NT-Messung ermöglicht es jedoch, die Verbräuche für Haushaltsstrom und Wärmepumpe getrennt zu erfassen. Dies ist auch die Bedingung dafür, dass man die reduzierten Konzessionsabgaben und Netzentgelte für Wärmestrom nach Modul 2 nutzen kann.

Je nach Messkonzept (gemeinsame oder getrennte Messung) wird für den Wärmestrom eine geringere Konzessionsabgabe fällig. Auch die Netzentgelte variieren je nach Messkonzept und sind für den verbrauchten Wärmestrom günstiger. Wärmepumpen werden als unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen angesehen und müssen beim lokalen Netzbetreiber entsprechend angemeldet werden. Um die Auslastung des Stromnetzes während Spitzenzeiten auszugleichen, kann der Netzbetreiber Wärmestrom-Anlagen vorübergehend vom Netz trennen. Als Ausgleich werden dann die Netzentgelte verringert.

Der Umgang mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Wallboxen, Klimageräten und Stromspeichern mit Netzstrombezug werden im § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) geregelt. Um die Zuverlässigkeit unseres Stromnetzes wie bisher zu gewährleisten, wurde der Paragraph überarbeitet und gilt seit Januar 2024 folgendermaßen:

Der Netzbetreiber muss eine neue, steuerbare Verbrauchseinrichtung sofort und ohne lästige Wartezeiten ans Netz anschließen. Dafür hat er das Recht, die Leistung der Anlage zu verringern, falls eine Netzüberlastung droht. Neben der schnelleren Inbetriebnahme profitieren Sie bei Umsetzung und Anmeldung einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung von einer Entlastung bei den Stromkosten, da eine geringere Konzessionsabgabe und ein geringeres Netzentgelt anfällt.

Hier finden Sie alle wesentlichen Informationen zur Anmeldung der Anlage sowie zur Neuregelung des §14a EnWG.

Haben Sie Ihre Wärmepumpe schon angemeldet?
» Hier Verbrauchseinrichtung nach §14a anmelden

Haben Sie keinen separaten Zähler für Ihre Wärmepumpe?

Wärmepumpentarife gelten aktuell nur für Wärmepumpen mit eigenem Zähler. Haben Sie keinen separaten Zähler, lohnt sich ein Blick in unsere SWN privat Tarifwelt, um in einen günstigen Tarif für Ihren gesamten Haushalt zu wechseln. Gleich hier im Tarifrechner checken und sparen.

Ihr verlässlicher regionaler Energieversorger

Neustadt liegt uns am Herzen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, uns in der Region zu engagieren
und als starker verlässlicher Partner aufzutreten.
Wir sind Tag für Tag für unsere Kunden mit fairem Preis-/Leistungsverhältnis und voller Energie im Einsatz.
Dafür wurden wir auch in diesem Jahr wieder als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet.
So möchten wir unseren Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft in unserer Region beisteuern
und sind deshalb jedes Jahr aufs Neue stolz über solch eine Anerkennung.

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Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Sie finden nicht das, wonach Sie suchen? Zögern Sie nicht, unseren Kundenservice zu kontaktieren, wir sind persönlich für Sie da

Fragen zu unseren Produkten

Als lokaler Energieversorger bieten wir eine Vielzahl von Tarifen für die Strom- und Erdgasversorgung. Welche davon am besten zu Ihnen passen, klären Sie am einfachsten, wenn Sie unter der Telefonnummer 06321 402-271 mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Kundencenter sprechen oder Sie nutzen den Tarifrechner auf unserer Seite.

Alternativ können Sie sich in einem persönlichen Gespräch in unserem Kundencenter beraten lassen.

Nachdem Sie das für Sie passende Produkt mit dem gewünschten Tarif im Tarifrechner ausgewählt haben, können Sie Ihren Vertrag direkt über unsere Webseite abschließen.

Sie ziehen in Neustadt um oder möchten sich für eine neue Wohnung anmelden? Dann können Sie auch gerne unseren Online-Service nutzen, um uns Ihre Daten zu übermitteln und einen Vertrag abzuschließen.

Alternativ können Sie sich in einem persönlichen Gespräch in unserem Kundencenter beraten lassen.

Als lokaler Stromanbieter möchten wir Ihnen Tarife anbieten, die genau Ihren Bedürfnissen entsprechen. Damit Sie aus unserem Tarifangebot den passenden für sich finden, können Sie in unserem Tarifrechner Ihren jährlichen Stromverbrauch und den Strompreis ausrechnen lassen. Anschließend erhalten Sie die passenden Angebote im Vergleich. Bei Fragen helfen Ihnen unsere Kollegen im Kundencenter unter der Telefonnummer: 06321 402-271 gerne weiter.

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  • Kosten für Strombezug und Vertrieb: Ca. 52 % des Strompreises entfallen auf die Strombeschaffung und die Kosten für den Vertrieb.
  • Netznutzungsentgelte: Mit rund 20 % fließen die Netznutzungsentgelte in den Preis ein. Sie beinhalten Entgelte für Netzabrechnung, Netzzugang und Messstellenbetrieb.
  • Umlagen: Hierbei handelt es sich um: Umlage durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, Umlage nach §19 StromNEV (Netzentgeltbefreiung stromintensiver Betriebe), die Offshore-Umlage nach §17f EnWG sowie die Abschaltumlage nach §18 AblaV (Kostendeckung abschaltbarer Lasten, die der Aufrechterhaltung der System- und Netzsicherheit dienen). Der Bestandteil aller Umlagen am Strompreis liegt bei ca. 3%.
  • Konzessionsabgabe: Für die Nutzung öffentlicher Verkehrswege dürfen Gemeinden und Landkreise ebenfalls eine Abgabe verlangen. Diese kann regional unterschiedlich ausfallen. Der Anteil am Strompreis liegt bei ca. 4%.
  • Stromsteuer: Auch die zur Ökosteuer gehörende Stromsteuer wird auf private Verbraucher umgelegt.
  • Mehrwertsteuer: Der aktuelle Mehrwertsteuersatz liegt bei 19% Der Anteil der Steuern am Strompreis beläuft sich auf insgesamt auf ca. 21 %.

Die Preisbestandteile (liefer- und netzbezogene Umlagen bzw. Aufschläge sowie deren Berechnungsgrundlagen) sind auf der Internetplattform www.netztransparenz.de veröffentlicht.

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